Was unter dem Begriff "Coaching" so
alles (miss)verstanden werden kann, erfahren Sie hier in der
Wikipedia.
Vorweg: Wir sehen einen Coach - etwas philosophisch betrachtet -
als "Interpreten des Realen", der die subjektive
Wirklichkeit seiner Coachees neu beleuchtet und
erweitert; als 'Kutscher' durch schwieriges Gelände bei manchmal widrigem Wetter. Dabei ist der Coach kein "Guru" und darf seinen Coachees keine Entscheidungen abnehmen oder sie aus der Verantwortung für ihr Handeln entlassen.
Ein guter Coach ist ein aufmerksamer Begleiter, Förderer, Zuhörer und Aufdecker - nie ein Dogmatiker mit Lösungsangeboten á la "richtig - falsch", "gut - schlecht", "tun - lassen" und hat sorgfältig darauf zu achten, dass kein Abhängigkeitsverhältnis zu seinem "Klienten" entsteht.
Wir hoffen, dass Ihnen unsere Sichtweise des Coaching nicht als zu 'schulfern' oder gar 'esoterisch' erscheint. Obwohl die bestehenden Rahmenbedingungen unseres Schulsystems nicht radikal verändert werden können (und auch nicht müssen) und oft hinderlich für neue und idealistische Konzepte sind, glauben wir, dass jeder Pädagoge mit ernsthaftem
Engagement seine Trainer- und Moderations-Fähigkeiten zu einem respektvoll angewandten, fördernden "Instrumentarium" erweitern und einen "schützenden Freiraum" und "Hilfe zur Selbsthilfe" gewähren kann.
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Die "Summerhill-School" - ein seit den 1920ern bis heute funktionierendes alternatives Schulmodell in England - bitte lesen Sie
den Wiki-Artikel!
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Diese Seiten sollen also keinesfalls nur eine Trickkiste
für "blinde Passagiere" sein, die im Coaching und
Unterrichten lediglich einen Job für Gelderwerb,
Alterssicherung und soziales Prestige sehen, sondern für Alle,
die noch an die Machbarkeit positiver Veränderung glauben.
Natürlich wäre es illusionär zu glauben, viele
kleine "Summerhills" damit zu erschaffen, doch auch
im Coaching zählen die kleinen Fortschritte. Ein wichtiger
Aspekt dabei ist der Aufbau eines " bewußten
emotionalen Kontakts" (Rapport, Pacing & Leading), eine teilweise erlernbare
"Technik", die leider durch Täuschung auch zum
Negativen (Demagogie) angewendet werden kann.
Im Folgenden wollen wir versuchen, einige
positive Möglichkeiten des Coaching aufzuzeigen, die mit
Erfahrungsaustausch aus der pädagogischen Praxis, mit
Elementen der Kommunikations- und Verhaltens-Psychologie sowie mit
praktikablen Ansätzen von NLP und aktuellen, aufschlussreichen Pädagogik-Studien (u.A. Musik) einhergehen.
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Ein höchst aktueller Buchtipp zum Thema "Coaching - Persönlichkeitsentwicklung":
Hartmut von Hentig:
"Bewährung - Von der nützlichen Erfahrung,
nützlich zu sein"
Kurzbeschreibung:
Viele Jugendliche haben mit der Gesellschaft gebrochen. Hartmut von
Hentigs Manifest macht mutige Vorschläge, wie diese soziale
Erosion zu stoppen sei. Er bezweifelt, ob die Schule in der
Mittelstufe überhaupt der geeignete Ort für Bildung und
Erziehung ist. Die Schulzeit soll in dieser Phase unterbrochen
werden, damit die Jugendlichen andere, praktische Erfahrungen
sammeln können - in erster Linie die, gebraucht zu werden und
sich zu bewähren. Überhaupt sollte der Schule ein
soziales Jahr für alle folgen. Die Jugendunruhen in Frankreich
haben gezeigt, was passieren kann, wenn sich eine ganze Generation
überflüssig fühlt.
(Der Autor ist Mitbegründer der Laborschule Bielefeld.)
Hanser Verlag (August 2006), 112 Seiten, Euro
12,50
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